Die Genossenschaftsidee

„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele…“

Friedrich Wilhelm Raiffeisen

Seit 2016 ist die Genossenschaftsidee auf der UNESCO Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menscheit. Genossenschaften stärken wichtige Werte in der Gesellschaft wie Solidarität, Ehrlichkeit und Verantwortung. Sie steht allen Menschen offen und stärkt individuelles Engagement von Gemeinschaften. Die Genossenschaftsidee gehört zu den Meisterwerken der menschlichen Schaffenskraft.

1864 gründete Friedrich Wilhelm Raiffeisen den „Heddesdorfer Darlehnskassen-Verein“, der Prototyp der Genossenschaften und Vorläufer der Volks- und Raiffeisen Banken. Sein Ziel war geprägt und angetrieben durch seinen Weitblick.

1869 brachte Herman Schulze-Delitzsch die historische Rechtsgrundlage der Genossenschaften in Preußen ein. Am 20. Mai 1889 wurde, auf Grundlagen der erbrachten Unterlagen von Herman Schulze-Delitzsch, das Genossenschaftsgesetz beschlossen.

„Nach meiner festen Überzeugung gibt es nur ein Mittel, die sozialen und besonders auch wirtschaftlichen Zustände zu verbessern, nämlich die christlichen Prinzipien in freien Genossenschaften zur Geltung zu bringen.“

F. W. Raiffeisen