Wohnungsbauprämie 2021

2021 Mehr Förderung für unsere Mitglieder

 

Die Wohnungsbauprämie ist ein staatlicher Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Beim genossenschaftlichen VL Sparen, bekommen Sie die Wohnungsbauprämie auch ohne Nachweis der wohnwirtschaftlichen Nutzung ausbezahlt. Die Förderung selbst sowie die Einkommensgrenzen wurden zum 1. Januar 2021 deutlich erhöht. Hier finden Sie alle Informationen rund um die neue Wohnungsbauprämie.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • NHöhere Einkommensgrenzen: Davon profitieren in Zukunft bis zu 15 Millionen Menschen
  • NHöhere Prämie: Anhebung des Prämiensatzes von 8,8 Prozent auf 10 Prozent
  • NHöhere begünstigte Einzahlungen: Mehr einzahlen heißt, schneller zu finanzieren

Wer bekommt die Wohnungsbauprämie?
Welche Voraussetzungen gelten?

Die Wohnungsbauprämie wird grundsätzlich an jedes Mitglied ausgezahlt, das in Deutschland unbeschränkt Einkommensteuerpflichtig und mindestens 16 Jahre alt ist. Um die Förderung zu erhalten, müssen Sie in Form eines VL Sparvertrags Eigenkapital ansparen, um die Wohnungsbauprämie beantragen zu können.

Damit Sie die Wohnungsbauprämie erhalten, darf Ihr zu versteuerndes Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Die Einkommensgrenzen sowie die Prämie selbst wurden im Jahr 2021 deutlich erhöht.

Welche Einkommensgrenzen gelten bei der Wohnungsbauprämie?

Jedes Mitglied mit einem jährliches zu versteuerndes Einkommen von nicht mehr als 35.000 € kann einen Antrag auf Wohnungsbauprämie stellen. Bei Verheirateten oder eingetragenen Lebenspartnern liegt die Einkommensgrenze für die Wohnungsbauprämie bei 70.000 €.

Alleinstehend
Jährlich maximal geförderte Sparsumme
700€
Wohnungsbauprämie
10%
Wohnungsbauprämie in €
70€
Einkommensgrenzen*
35.000€
Verheiratet/Verpartnert**
Jährlich maximal geförderte Sparsumme
1.400€
Wohnungsbauprämie
10%
Wohnungsbauprämie in €
140€
Einkommensgrenzen*
70.000€
* Die Einkommensgrenze bezieht sich grundsätzlich auf das zu versteuernde Einkommen. Ihr zu versteuerndes Einkommen kann wesentlich niedriger sein als Ihr Bruttoeinkommen. ** Zusammenveranlagte Ehegatten und zusammenveranlagte Lebenspartner gemäß Lebenspartnerschaftsgesetz.

Wie stelle ich einen Antrag auf Wohnungsbauprämie?

Am Anfang des Jahres bekommen Sie automatisch einen Antrag auf Wohnungsbauprämie von uns zugesendet. Diesen Antrag schicken Sie ausgefüllt zurück an die WSW eG. Sollten Sie die Beantragung ein Jahr vergessen haben, so besteht kein Grund zur Besorgnis. Sie können die Wohnungsbauprämie zwei Jahre rückwirkend beantragen. Sobald der Wohnungsbauantrag von der zuständigen Behörde geprüft wurde, erfolgt die Auszahlung Ihrer Prämie direkt auf Ihr Mitgliedskonto.

Berechnungsbeispiele für das zu versteuernde Jahreseinkommen

Oft wird fälschlicherweise davon ausgegangen, dass das Bruttojahresgehalt die Jahreseinkommensgrenze nicht überschreiten darf. Wir zeigen ihnen vier individuelle Berechnungen die zeigen, wie stark das zu versteuernde Jahreseinkommen je nach familiärer Situation vom Bruttojahresgehalt abweichen kann.

  • Marcel ist 29 Jahre alt, ledig und Kinder
  • der Systemadministrator verdient 3.269 € brutto im Monat
  • Marcel bekommt 13 volle Gehälter im Jahr ausgezahlt

Marcel hat Anspruch auf die Wohnungsbauprämie

Berechnung des zu versteuernden Einkommens:

Brutto-Einkommen pro Jahr: 42.497 €
Vorsorgeaufwendungen*: 7.118 €
Sonderausgaben**: 36 €
Werbungskosten**: 1.000 €
zu versteuerndes Einkommen: 34.343 € (Einkommensgrenze 35.000 €)

*Für die Ermittlung der Vorsorgeaufwendungen wurde § 10 EStG herangezogen. Dabei wurde für Arbeitnehmer ein Rentenversicherungsbeitrag von 9,3 %, ein Krankenversicherungsbeitrag von 7,3 % (Zusatzbeitrag 1,1 %), Arbeitslosenversicherung von 1,2 % und Pflegeversicherungsbeitrag von 1,525 % (plus 0,25 % für Kinderlose) des Bruttoarbeitslohns unterstellt. (Basis: Steuerjahr 2020)
**Die Werbungs- bzw. Sonderausgaben-Pauschalbeträge ergeben sich aus den gesetzlichen Vorschriften (§ 9a Abs. 1 Satz 1 EStG, § 10c EStG), genauso wie der Kinderfreibetrag und der Freibetrag für Kinderbetreuung bzw. Alleinerziehende. Die angegebenen Bruttoarbeitslöhne erhöhen sich außerdem, wenn z. B. höhere Werbungskosten und Sonderausgaben oder andere Abzüge zu berücksichtigen sind. Es wurde unterstellt, dass keine weiteren steuerpflichtigen Einkünfte existieren.

  • Maria ist 34 Jahre alt, geschieden und 1 Kind
  • die Filialleiterin verdient 3.808 € brutto im Monat
  • Maria bekommt 13 volle Gehälter im Jahr ausgezahlt

Maria hat Anspruch auf die Wohnungsbauprämie

Berechnung des zu versteuernden Einkommens:

Brutto-Einkommen pro Jahr: 49.504 €
Vorsorgeaufwendungen*: 8.168 €
Kinderfreibeträge: 3.906 €
Entlastungsbeitrag für Alleinerziehende: 1.908 €
Sonderausgaben**: 36 €
Werbungskosten**: 1.000 €
zu versteuerndes Einkommen: 34.486 € (Einkommensgrenze 35.000 €)

*Für die Ermittlung der Vorsorgeaufwendungen wurde § 10 EStG herangezogen. Dabei wurde für Arbeitnehmer ein Rentenversicherungsbeitrag von 9,3 %, ein Krankenversicherungsbeitrag von 7,3 % (Zusatzbeitrag 1,1 %), Arbeitslosenversicherung von 1,2 % und Pflegeversicherungsbeitrag von 1,525 % (plus 0,25 % für Kinderlose) des Bruttoarbeitslohns unterstellt. (Basis: Steuerjahr 2020)
**Die Werbungs- bzw. Sonderausgaben-Pauschalbeträge ergeben sich aus den gesetzlichen Vorschriften (§ 9a Abs. 1 Satz 1 EStG, § 10c EStG), genauso wie der Kinderfreibetrag und der Freibetrag für Kinderbetreuung bzw. Alleinerziehende. Die angegebenen Bruttoarbeitslöhne erhöhen sich außerdem, wenn z. B. höhere Werbungskosten und Sonderausgaben oder andere Abzüge zu berücksichtigen sind. Es wurde unterstellt, dass keine weiteren steuerpflichtigen Einkünfte existieren.
  • Torsten und Andrea sind 35 und 39 Jahre alt, verheiratet, ohne Kinder
  • der Architekt verdient 4.400 € brutto im Monat
  • die Sozialpädagogin verdient 2.683 € brutto im Monat
  • beide bekommen 12 volle Gehälter im Jahr ausgezahlt

Torsten und Andrea haben Anspruch auf die Wohnungsbauprämie

Berechnung des zu versteuernden Einkommens:

Brutto-Einkommen pro Jahr: 84.996 €
Vorsorgeaufwendungen*: 14.237 €
Sonderausgaben**: 72 €
Werbungskosten**: 2.000 €
zu versteuerndes Einkommen: 68.687 € (Einkommensgrenze 70.000 €)

*Für die Ermittlung der Vorsorgeaufwendungen wurde § 10 EStG herangezogen. Dabei wurde für Arbeitnehmer ein Rentenversicherungsbeitrag von 9,3 %, ein Krankenversicherungsbeitrag von 7,3 % (Zusatzbeitrag 1,1 %), Arbeitslosenversicherung von 1,2 % und Pflegeversicherungsbeitrag von 1,275 % (plus 0,25 % für Kinderlose) des Bruttoarbeitslohns unterstellt. (Basis: Steuerjahr 2020)
**Die Werbungs- bzw. Sonderausgaben-Pauschalbeträge ergeben sich aus den gesetzlichen Vorschriften (§ 9a Abs. 1 Satz 1 EStG, § 10c EStG), genauso wie der Kinderfreibetrag und der Freibetrag für Kinderbetreuung bzw. Alleinerziehende. Die angegebenen Bruttoarbeitslöhne erhöhen sich außerdem, wenn z. B. höhere Werbungskosten und Sonderausgaben oder andere Abzüge zu berücksichtigen sind. Es wurde unterstellt, dass keine weiteren steuerpflichtigen Einkünfte existieren.
  • Elisabeth und Ludwig sind 46 und 44 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder
  • die Tierärztin verdient 4.433 € brutto im Monat
  • der Abteilungsleiter verdient 4.166 € brutto im Monat
  • beide bekommen 12 volle Gehälter im Jahr ausgezahlt

Elisabeth und Ludwig haben Anspruch auf die Wohnungsbauprämie

Berechnung des zu versteuernden Einkommens:

Brutto-Einkommen pro Jahr: 103.188 €
Vorsorgeaufwendungen*: 17.027 €
Kinderfreibeträge: 15.624 €
Sonderausgaben**: 72 €
Werbungskosten**: 2.000 €
zu versteuerndes Einkommen: 68.465 € (Einkommensgrenze 70.000 €)

*Für die Ermittlung der Vorsorgeaufwendungen wurde § 10 EStG herangezogen. Dabei wurde für Arbeitnehmer ein Rentenversicherungsbeitrag von 9,3 %, ein Krankenversicherungsbeitrag von 7,3 % (Zusatzbeitrag 1,1 %), Arbeitslosenversicherung von 1,2 % und Pflegeversicherungsbeitrag von 1,275 % (plus 0,25 % für Kinderlose) des Bruttoarbeitslohns unterstellt. (Basis: Steuerjahr 2020)
**Die Werbungs- bzw. Sonderausgaben-Pauschalbeträge ergeben sich aus den gesetzlichen Vorschriften (§ 9a Abs. 1 Satz 1 EStG, § 10c EStG), genauso wie der Kinderfreibetrag und der Freibetrag für Kinderbetreuung bzw. Alleinerziehende. Die angegebenen Bruttoarbeitslöhne erhöhen sich außerdem, wenn z. B. höhere Werbungskosten und Sonderausgaben oder andere Abzüge zu berücksichtigen sind. Es wurde unterstellt, dass keine weiteren steuerpflichtigen Einkünfte existieren.
Was ist eine Wohnungsbauprämie?

Die Wohnungsbauprämie (WoP) wurde 1952 eingeführt und ist eine staatliche Subvention in Deutschland. Neben der Eigenheimzulage ist sie eine wichtige Säule der Wohnungsbauförderung. Auch ein wesentliches Element der Förderung ist die Arbeitnehmersparzulage.

Wie hoch ist die Wohnungsbauprämie?
Der maximal geförderte Sparbetrag liegt 10% von 700 Euro, bei Ehepaaren und Lebenspartnerschaften 1.400 Euro. Singles erhalten daher maximal 70 Euro pro Jahr und Ehepaare bekommen bis 140 Euro. Stand 2021
Wann wird die Wohnungsbauprämie ausgezahlt?

Die Wohnungsbauprämie (WoP) wurde 1952 eingeführt und ist eine staatliche Subvention in Deutschland. Neben der Eigenheimzulage ist sie eine wichtige Säule der Wohnungsbauförderung. Auch ein wesentliches Element der Förderung ist die Arbeitnehmersparzulage.